Messen & Behandeln Strahlen im Wohnraum

Die allseitige Strahlenbelastung nimmt zu. Um zu erfahren, ob es in Ihrer Wohnung erhöhte Strahlenwerte gibt, werden die Strahlen gemessen.

Strahlen durch Mauer
wohnraum
Himmelbett

Welche Rolle spielt Wohnraumvermessung?

Im Wohnraum gibt es zunächst Strahlen, die durch die normale Hauselektrik entstehen. Das sind zum Beispiel Licht, Herd, Küchengeräte. Ferner sind die hochfrequenten Strahlen durch Funk allgegenwärtig wie Radio, Fernsehen, WLAN oder Mobeltelefonie. Und es gibt noch die natürlichen Erdstrahlen durch Wasseradern, Erdbrüche oder Erdverwerfungen.

 

Niederfrequenz

Eine ganz normale elektrische Leitung in der Wand gibt elektrische und magnetische Felder ab, die im Abstand unterhalb eines Meters durchaus eine Belastung darstellen können.

Hochfrequenz

Die hochfrequente Strahlung ist eine elektromagnetische Strahlung, die durch hauseigene Sender wie WLAN oder Mikrowelle entsteht, oder von aussen kommt wie Mobilfunk oder Richtfunk.

Erdstrahlen

Strahlt die Erde? Ja, sie strahlt dauernd und umfangreich. Allerdings in recht niedrigen Feldstärken, mit denen sich der Mensch entwickelt und sich daran angepasst hat. Er braucht die Strahlen! Zum Beispiel ist das Erd-Magnetfeld für alles Lebendige notwendig. Es gibt Standorte, die erhöhte Feldstärken aufweisen, die bei Dauerbelastung auch Störungen der Gesundheit von Lebewesen und Pflanzen auslösen können.

Zweipolige Lampe

Elektrische Leitungen sind fester Bestandteil unseres Lebens: Licht, Spülmaschine, Waschmaschine, Radio und Fernsehen, WLAN und sonstige Funk-Einrichtungen.

Links ist der spannungsführende Pol nicht unterbrochen und setzt das Gehäuse der Lampe unter Spannung. Es findet Strahlung statt, auch wenn kein Strom fliesst, also die Lampe gar nicht eingeschaltet ist.

Rechts ist der spannungsführende Pol unterbrochen, und das Gehäuse ist spannungsfrei. Und damit ist auch keine Strahlung vorhanden.

Die Strahlung messen Sie mit einem Messgerät. Mit einem einfachen Phasenprüfer können Sie auch direkt an der Steckdose feststellen, welcher der spannungsführende Pol ist.

Niederfrequenz durch die normale Hauselektrik

Also ganz wichtig: von jedem elektrisch betriebenen Gerät soll ein Mindestabstang von 80 cm eingehalten werden.

Körperspannung entsteht durch Selbstinduktion des Körpers, wenn er  einem elektrischen Gleich- oder Wechselfeld ausgesetzt ist. Der menschliche Körper geht immer in Resonanz mit dem elektrischen Feld des Raumes, in dem er sich gerade aufhält (wie eine Antenne). Und speziell, wenn er – wie im Bett – nicht geerdet ist. Deswegen gehört die Messung der Körperspannung des im Bett liegenden Menschen immer zur Schlafplatzuntersuchung.

Ein elektrisches Gleichfeld entsteht durch das Vorhandensein elektrischer Ladungen. Zum Beispiel in den Wolken, an Kunststoffoberflächen und Syntetikfasern, sowie an elektrischen Gräten.

Ein elektrisches Wechselfeld ist dann vorhanden, wenn Wechselstrom fliesst, oder eine Leitung unter Spannung steht, auch wenn kein Verbraucher eingeschaltet ist. Im Alltag dominiert der technische Wechselstrom mit 50 Hertz. Viele Geräte wie Dimmer, Motoren, Netzteile arbeiten aber mit Oberwellen und gepulster Strahlung, dann spielt die Hochfrequenz mit.

Ein magnetisches Gleichfeld wird durch einen Permanent-Magneten (wie die Erde) oder durch fliessenden elektrischen Gleichstrom erzeugt. Der fliessende elektrische Gleichstrom (zum Beispiel aus Batterie oder Solaranlage) ist im Haushalt von der Strahlenseite her eher weniger von Bedeutung.

Ein magnetisches Wechselfeld wird durch bewegte elektrische Ladungen wie bei den immer vorhandenen elektrische Wechselströmen erzeugt. Hauptsächliche Verursacher sind Transformatoren, Motoren oder Hochspannungsleitungen in der Nähe. Magnetische Felder durchströmen Körper ungehindert. Sie wirken störend auf die Zellen und erzeugen im Organismus elektrische Spannungen.

Erdstrahlen

Erdstrahlen werden erst dann zu einer Belastung, wenn erhöhte Werde auftreten. Dass kann bei einer Wasserader der Fall sein, bei Gesteinsbrüchen oder bei Gesteinsverwerfungen. Dann gibt es noch das

Die natürlichen Strahlen wie zum Beispiel das Erd-Magnetfeld oder die  hochfrequente Sonnenstrahlung (Licht, Radioaktivität) sind normalerweise  gesundheitlich unbedenklich und der Mensch merkt davon nichts Nachteiliges. Manchmal kann es zu erhöhten Strahlungsdichten und gesundheitlichen Beschwerden kommen. Erdstrahlen können mit der Wünschelrute geortet und sogar quantfiziert werden.

Zu den natürlichen Erdstrahlen zählen:

Wasseradern, Gesteinsbrüche, Verwerfungen, das Globalgitter (Ernst Hartmann) und das Currygitter (Manfred Curry).

Erst in den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die sogenannten Schumann-Resonanzen entdeckt. Das sind stehende elektromagnetische Wellen entlang des Umfangs der Erde. Ihre Frequenz liegt bei etwa 8 Hz. Sie gehören zum Umfeld unseres Lebens auf der Erde und haben keine nachteilige Wirkung.

Was kann man also tun?

Ob Beschwerden auftreten sind oder nicht - Ihre Wohnumgebung messen ist immer sinnvoll!
Dann erst kann über mögliche Behandlungen nachgedacht werden.

1.

Meiden

Strahlenquelle abschalten oder ganz entfernen. Bett verstellen.

2.

Abschirmen

Elektrische und elektromagnetische Strahlung kann durch eine metallisierte Wandfarbe abgeschirmt werden. Diese erdet von aussen kommende Strahlung.

3.

Umlenken

Die Strahlung von Erdfeldern kann mit Dipol-Matten umgeleitet werden.

Manche Schutzmassnahmen sind einfach durchzuführen, wie die Umkehr des Lichtsteckers. Andere brauchen mehr Aufwand, wie der Einbau eines Netzfreischalters oder das Aufbringen einer abschirmenden Wandfarbe.

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Zuerst Strahlenmessung im Wohnraum, dann die geeigneten Schritte setzen.
Es lohnt sich!

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